Mons. Schürmann Georg Casper
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Watermark
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Analytical description
Poetical text transcription
Schönste Wangen, eure Pracht
ist mit nichten zu vergleichen,
was in Florens Anmuthsreichen
an viel tausend Blumen lacht.
Schönste Augen,
Wunderschein
strahlend, die mein Leid entfernen,
keine Sonnen, keine Sterne
mögen euch zu gleichen sein.
Liebste Augen, lasst die Schmerzen
trüber Finsterniß zergehn.
Euresgleichen edle Herzen
auf (?) der Thränenstraß nicht schwärzen
noch gewölket laßet stehn.
Liebste Augen, laßt die Schmerzen
trüber Finsterniß zergehn.
Es ist mir mehr nicht wolbekannt,
wenn du mir willst erzählen,
wie Amors Pfeile Gluth und Brand
durch meiner Augen Stral dich fast entseelen.
Nun schau ich zwar den Jammer an,
der dich so schmerzlich hat betrogen,
doch zeigt sich weder Weg noch Bahn,
aus solchen Unfall deinen Geist zu retten,
derweil ich dich nicht lieben kann.
Durch die Triebe zarter Liebe
weiß ich, daß oft mit Vergnügen
Amor große Wunder thut.
Dennoch faß ich kühnen Mut,
leihe mir, du kleiner Schütze,
deiner Waffen Stral und Blitze,
zu gewinnen, zu besiegen
eines strengen Königs Wuth.
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Type
Musica manoscritta
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